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Logopädie

leitet sich von den altgriechischen Wörtern lógos für Wort und paideuein für erziehen ab, wörtlich also Sprecherziehung.


Was kann Logopädie bewirken?

Durch Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit erreicht die logopädische Behandlung soziale Integration. Sie ermöglicht es dem Betroffenen, das interaktive Handeln mit anderen Menschen, durch Sprache wiederherzustellen. Dadurch wird die Selbständigkeit gefördert und soziale Isolation vermieden. Berufsfähigkeit wird erhalten oder wiederhergestellt und die Bewältigung des alltäglichen Lebens ermöglicht.

Sie gewinnen wieder an Sicherheit und Selbstvertrauen, werden von anderen verstanden und können sich aktiv an Gesprächssituationen beteiligen. 

Dies gilt für alle Altersgruppen.

Wie bekomme ich Logopädie?

  • Als Heilmethode und Vertragsleistung der gesetzlichen Krankenkassen kann Logopädie von Patienten aller Altersstufen auf ärztliches Rezept hin in Anspruch genommen werden – natürlich auch von Privatpatienten.
  • Wie viele Sitzungen verordnet werden, legt der Arzt je nach Störungsbild fest – z.B. 1x oder 2x wöchentlich. Die Zeiteinheiten variieren nach Diagnose.
  • Hausbesuche sind möglich, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, unser Therapiezentrum aufzusuchen.

 Welche Ärzte stellen eine logopädische Verordnung aus?

  • Ärzte für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Kieferorthopäden und Zahnärzte
  • Hals-, Nasen-, Ohrenärzte und Phoniater
  • Pädaudiologen
  • Neurologen
  • Hausärzte 

Alle Therapieangebote unter einem Dach

Häufig verordnet der Arzt Logopädie zusätzlich zu weiteren Therapiemaßnahmen wie Physiotherapie oder Ergotherapie. Das Ambulante Therapie Zentrum vereint all diese Angebote. 

So stimmen wir Logopädie, Physiotherapie und ergotherapeutische Behandlungen sinnvoll aufeinander ab. 

Unsere Patienten können ihre Termine bequem koordinieren.

Die Beratung zur Behandlung

Am Anfang einer logopädischen Behandlung steht immer eine ausführliche Diagnostik. Mit verschiedenen Tests wird untersucht, welcher Bereich der Sprache und/oder des Sprechens beeinträchtigt ist. Zusammen mit dem ärztlichen Befund und den Ergebnissen der Voruntersuchungen bilden die Tests die Grundlage für ein individuelles Therapiekonzept, wobei das Behandlungsspektrum breit gefächert ist. 

Logopäden arbeiten eng mit Ärzten, anderen Therapeuten, Pflegepersonal und Erziehern zusammen. Behandlungsverlauf und Zielsetzung werden gemeinsam besprochen. Die Beratung und Anleitung der Angehörigen ist eine wichtige Säule der Sprachtherapie.

Unsere Aufgabe besteht darin, durch gezielte Behandlung die Kommunikationsfähigkeit von Patienten aller Altersstufen aufzubauen, zu verbessern oder wieder herzustellen.

Eine logopädische Therapie wird daher bei vielen Kommunikations- und Schluckstörungen notwendig, arbeitet ganzheitlich und umfasst die Diagnostik, eine umfassende Beratung und die daraufhin abgestimmte individuelle Behandlung.

Welche logopädischen Leistungen bietet das ATZ?

Im ATZ fördern und stabilisieren wir Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

Bei Kindern und Jugendlichen
Verzögerungen oder Störungen: 

  • der Sprache (SES/SEV) 
  • der auditiven Verarbeitung (AVWS) 
  • im Schriftspracherwerb (LRS) 
  • des Grammatikerwerbs (Dysgrammatismus) 
  • der Handlungsplanung des Sprechens (Dyspraxie) 
  • der Aussprache (Phonologisch/Phonetisch/Dyslalie) 
  • der Muskelfunktion im orofacialen Bereich (MFS)
  • bei Näseln (Rhinophonie/Rhinolalie) 
  • bei Redeflussstörungen (Stottern, Poltern) 
  • bei Schluckproblemen (Mund-, Ess-, Trinktherapie)
  •  bei Stimmstörungen und Hörproblematiken 


Bei Erwachsenen 
Störungen oder Einschränkungen: 

  • der Sprache (Aphasie)
    z. B. nach Schlaganfall 
  • des Sprechens (Dysarthrien)
    z.B. bei Parkinson
  • der Handlungsplanung des Sprechens (Sprechapraxie) 
  • der Stimme 
  • bei neurologisch bedingter Schluckstörungen (Dysphagie)